Reifen Index

Die Reifengrößenangaben:Was bedeutet z.B. 205 / 55R 16 91 W?

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205Reifenbreite in mm (reine Lauffläche) 

55 Querschnittsverhältnis von Höhe zu Breite in  Prozent

(Die Querschnittshöhe beträgt 55% der Reifenbreite, somit 113mm)

RCode für die Reifenbauart (R = Radialreifen) 

16Felgendurchmesser in Zoll

91 Lastindex (LI); Schlüsselnummer für Traglast

W  Symbol für zulässige Höchstgeschwindigkeit

Die Reifengrößenangaben:Die Geschwindigkeitsklassen

Der Kennbuchstabe gibt die Maximalgeschwindigkeit an, für die ein Reifentyp freigegeben ist.

Q = 160 km/h

R = 170 km/h

S = 180 km/h

T = 190 km/h

H = 210 km/h

 

ZR = über 240 km/h

 

V = 240 km/h

 

W = 270 km/h

 

Y = 300 km/h

Reifenkennzeichnung:Die DOT-Angabe (wichtig bei Gebrauchten Reifen!!)

DOT = Department of Transportation (USA-Verkehrsministerium)

Es kann das Reifenalter auf der Reifenflanke abgelesen werden

ab 1990: kleines Dreieck DOT 327 + Dreieck = 32 te Herstellungswoche im Jahre 1997

ab 1990: kleines Dreieck DOT098+ Dreieck = 9te Herstellungswoche im Jahre 1998

ab 2000:(kein Dreick) DOT 0200 = 2 te Herstellungswoche im Jahre 2000

ab 2001:(kein Dreick) DOT 1601 = 16 te Herstellungswoche im Jahre 2001

Reifenkennzeichnung:Die Felgengröße

Felgenbezeichnungen

Die international gebräuchlichen Größenangaben für Felgen - zum Beispiel 7 J x 15 - bezeichnen die Radbreite von Felgenhorn zu Felgenhorn, hier sieben Zoll, sowie den Innendurchmesser als Höhenangabe, ebenfalls in britischen Zoll.

Reifenkennzeichnung:Die Reifengrößenangaben - Weitere Bezeichnungen 

rfreinforced (Bezeichnung für speziell verstärkte Reifen) 

   in Vorbereitung 

N1 und N0  Porsche-Spezifikationen

Reifenkennzeichnung: Wie finden Sie die richtige Reifengröße für Ihr Fahrzeug heraus?

Die zulässigen Reifengrößen finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein oder -brief unter Punkt 20 bis 23.

Zusätzlich können unter Punkt 33 (Bermerkungen) noch weitere Reifengrößen sowie spezielle Auflagen (Beschränkung auf bestimmte Reifenhersteller und Profilausführungen) vermerkt sein.

Was müssen Sie bei der Umrüstung auf Breitreifen beachten?

Sollte die gewünschte Reifengröße in Ihrem Fahrzeugschein/-brief vermerkt sein, können Sie den Reifen bedenkenlos fahren. Sollte dies nicht der Fall sein, dürfen Reifengrößen und Felgen nur nach Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugherstellers bzw. einer technischen Prüfung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen und daraufhin ausgestellter Anbaugenehmigung verwendet werden. In jedem Fall sind bei der Reifenzuordnung die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges sowie Auflagen und Hinweise des TÜV, des Fahrzeug-, Rad- und Reifenherstelllers zu beachten.

Allgemeines: Die Reifenlagerung

Gummi altert durch Wärme, bei Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung stärker und wird durch viele Lösungsmittel angegriffen. Reifen sollten in einem trockenen, kühlen Raum möglichst dunkel lagern, Reifen ohne Felgen stehend, sonst liegend. Berührung mit Benzin, Öl und Fett ist zu vermeiden. Die Laufrichtung und Position sollten direkt beim Abmontieren mit einem speziellen Stift gekennzeichnet werden. Natürlich sollten die Reifen sauber, und kein Splitt im Profil vorhanden sein.

Nützliche Hinweise für einen korrekten Einsatz der Reifen

 

 

Hier einige praktische Tips und nützliche Informationen für die Behandlung von Reifen:

Den Reifendruckmindestens alle zwei Wochen bei Umgebungstemperatur kontrollieren (auch den des Ersatzreifens).

Bei der Luftdruckkorrektur die Luft möglichst nicht aus den Reifen ablassen, solange diese warm sind.

Um die Quetschbeanspruchung auf die Reifen auf ein Minimum zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Reifendrücke auf 3,2 - 3,5 bar zu erhöhen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.

Auch der Reifenverschleiß sollte regelmäßig kontrolliert werden; dabei ist zu berücksichtigen, daß die Leistungen auf nasser Fahrbahn mit zunehmendem Profilverschleiß merklich abnehmen. Deshalb sollten die Reifen gewechselt werden, wenn die Profiltiefe ca. 3 Millimeter erreicht hat.

Die Reifen der beiden Achsen alle 10.000 - 15.000 km untereinander tauschen, um den Verschleiß zu optimieren und alle vier Reifen zusammen wechseln.

Wenn nur zwei Reifen gewechselt werden, sollten aus Sicherheitsgründen die beiden neuen auf die Hinterachse montiert werden. Der schnelle Luftaustritt (Perforation oder Platzen) eines Reifens der Hinterachse führt zu einer unmittelbaren Instabilität des Fahrzeugs, so daß der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Genau wie beim plötzlichen Verlust der Bodenhaftung in der Kurve, etwa auf nasser Fahrbahn, könnte dieses Ereignis zu einem schwer kontrollierbaren Übersteuern (Heck überholt Schnauze) führen.

Nach Stößen oder Perforationen sollte der Reifen von Fachleuten - auch auf der Innenseite - kontrolliert werden. Einer Beschädigung des Reifens sollte auf keinen Fall zu geringe Bedeutung beigemessen werden.

Es ist gefährlich, in einen schlauchlosen Reifen einen Schlauch einzulegen, da es beim Aufblasen zu Lufteinschlüssen zwischen dem Schlauch und der (luftundurchlässigen) Innenwand des schlauchlosen Reifens kommen könnte. In diesem Fall käme es zu einem kontinuierlichen Scheuern des Schlauchs gegen die Reifeninnenseite, was sehr bald zu einer Zerstörung der aus Schlauch und Reifen bestehenden Einheit führen könnte. Dies hätte noch schwerere Folgen, wenn es bei einem auf der Hinterachse montierten Reifen passieren würde.

Wird das Fahrzeug längere Zeit auf Flecken von Öl, Diesel oder Lösungsmitteln ganz allgemein abgestellt, führt dies zu einer Schädigung des Reifens, da diese Substanzen die Mischungen, aus denen der Reifen besteht, angreifen; gleiches gilt für kohlenwasserstoffhaltige Substanzen, die für die Reinigung der Reifenflanken verwendet werden.

Auch die übermäßige Verwendung von Schneeketten auf nicht verschneiten Straßen kann die Reifen nachhaltig schädigen.

Es ist möglich, daß auf der Reifenflanke manchmal eine "bläuliche" Färbung auftritt. Dies ist ein rein ästhetische Problem, das keinerlei Einfluß auf die Leistungen der Reifen hat.

Auszug aus § 36 StVZO:Die Reifenbeschriftung:

Reifen an Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h müssen mit folgenden Kennzeichnungen versehen sein:

- Reifengröße

- Reifenbauart

- Tragfähigkeit

- Geschwindigkeitskategorie

- Herstellungsdatum (bzw. Reifenerneuerungsdatum)

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